Ras al Khaimah

28.September - 7.Oktober 2013

Blick aus unserem Zimmer
In 2013 haben wir dann Ras al Khaimah noch einmal besucht, nachdem es uns beim ersten Mal 2011 so gut gefallen hat. Es gab noch viel zu entdecken, nicht nur in Ras al Khaimah selbst, sondern auch in den Nachbaremiraten. Natürlich war der Reiz des Neuen schon etwas verflogen und dennoch haben wir uns mit dem Mietwagen auch in die etwas abseitigeren Gegenden gewagt, in die sich Toristen eher selten verlaufen oder wie wir verfahren. Allerdings war es um diese Jahreszeit noch so heiß, dass wir dadurch in unseren Aktivitäten doch sehr stark eingebremst wurden. Jedenfalls für uns mussten wir feststellen,dass wir Mitteleuropäer einfach für dieses Klima nicht gebaut sind. Die extrem heißen Temperaturen zwangen uns, unsere Erkundungstouren ins Landesinnere auf den frühen Vormittag zu verlegen. Bis zur großen Mittagshitze empfahl es sich für uns, wieder ins klimatisierte Hotel bzw. an Pool und Strand zurück zu kehren.

Für die Zeit unseres 10 tägigen Aufenthalt hatten wir uns auch dieses Mal ein Auto gemietet und so waren wir in der Lage, auch wieder die benachbarten Emirate und Ras Al Khaimah selbst bis hoch zur Grenze der dort oben liegenden Exklave des Oman an der Straße von Hormus im persischen Golf zu erkunden. In diesen Teil des Oman selbst durften wir mit dem Mietwagen nicht einreisen. Hierzu fehlte uns die entsprechende Erlaubnis des Autovermieters. So mussten wir am stark gesicherten Grenzposten wieder umkehren. Autofahren ist in den Emiraten kein Problem. In den Städten herrscht zwar lebhafter Verkehr, aber die Emiratis fahren im allgemeinen zivilisiert und rücksichtsvoll. Allerdings scheinen einige durch hohe PS-Zahlen übermotorisierte Zeitgenossen und damit scheinbart privilegierte Araber die Regeln des Straßenverkehrs für sich außer Kraft gesetzt zu haben. Vor diessen sei hier ausdrücklich gewanrt. Das Straßennetz ist zumindest auf den Hauptverbindungswegen gut ausgebaut und gut (auch in lateinischer Schrift) beschildert. 

So also haben wir noch einmal auch die Emirate Sharjia, Al Ajin, Fudjahrah bereist und sehr interessante Eindrücke von Land und Leuten gewonnen. Die Stadt Ras al Khaimah selbst bietet eigentlich nur wenige toruistisch interessante Höhepunkte. Für mich war die Dhauwerft sehenswert, wo die Dhaus noch nach alter Tradition ausschließlich aus Holz zusammengezimmert werden. Aber auch ein Gang durch die Fischmarkthalle am frühen Morgen regte all unsere Sinne an. Völlig unbehelligt, ja freundlich wurden wir von den Fisschlächtern und -händlern begrüßt. Die Einheimischen, ausschließlich männlichen Kunden nahmen gar keine Notiz von uns. Es war also auch von daher sehr angenehm, sich näher mit dem Alltag der Leute ein wenig vertraut zu machen, indem wir einfach in deren Alltag intauchten und Teil davon wurden.

Wir starteten zu unseren Ausflügen am frühen Morgen um, gegen Mittag dann wieder im klimatisierten Hotel oder am Pool zu entspannen. Im Übrigen erlahmt auch tagsüber das Leben im Land bei Temperaturen um die 40 ° C und macht sich erst am frühen Abend wieder bemerkbar, wenn die Sonne sich zuverlässig im Westen verabschiedet.

Unsere nächsten Reiseziele müssen wir in Zukunft einfach auch unter diesem Gesichtspunkten einen Tick altersgerechter aussuchen. Dennoch, auch die zweite Reise in dieses Emirat haben wir genossen. Land Leute ebenso wie unser Cove Rotana Hotel und die excellente Verpflegung dort .

Auf jeden Fall ist dieses Emirat eine Reise wert und ein guter Ausgangspunkt, auch mal die architektonisch hypermodernen Emirate Dubai und Abu Dhabi zu besuchen. Mehr als ein Kurzbesuch sind diese futuristisch anmutenden Kunstgebilde uns allerdings nicht wert.

Wer das etwas Ursprünglichere sucht, für den ist Ras al Khaimah eine gute Adresseund und aus unserer Sicht ganz ohne Zweifel auch das "Cove Rotana".
 
Bildergalerie Ras al Khaimah 2011

Bildergalerie Ras al Khaimah 2013
 
Reisebericht 2011