Ras Al Khaimah

1. - 15. Mai 2011


Die Dhauwerft in Ras al Khaimah

Gebucht haben wir diese Reise bei Just Travel (JT) über das Internet. Die Buchung einschließlich der Sitzplatzreservierung für den  Lufthansaflug von München nach Dubai waren unproblematisch. Allerdings findet eine Betreuung der Gäste von JT im Sinne einer herkömmlichen Reiseleitung vor Ort nicht statt. Das ist für Leute mit etwas Reiseerfahrung allerdings auch kein Problem, zumal das gebuchte Hotel, das Cove Rotana Resort über einen ausgezeichneten Gästeservice verfügt, der nur die Organisation des Transfers zum Flughafen ebenso wie die Bestätigung des Rückfluges übernimmt.

Ich bin seit langen Jahren wieder einmal mit Lufthansa geflogen und musste leider feststellen, dass diese ehemalige Vorzeigeairline sich in puncto Service und Freundlichkeit des Personals leider gewaltig an die Billigairlines angepasst hat. So zeugt es für mich nicht von hoher Professionalität, wenn sich die Kabinencrew auf dem Hinflug im Beisein von Fluggästen lauthals abschätzig über andere Fluggäste äußern und auch noch mit den Fingern auf diese zeigen. Diesen Eindruck konnte die ungleich zuvorkommender, durchweg männliche Kabinencrew auf dem Rückflug nur unzureichend wieder wett machen. Allerdings war das Essen auf dem Rückflug eher etwas für die Tonne. Jedenfalls liegen zwischen Lufthansa und der erst 2010 auf dem Flug nach Südafrika genossenen "Emirates Airline" Welten.

Auch auf dieser Reise haben wir von Deutschland aus bei Budget einen Mietwagen gebucht. Buchung und Abwicklung des Mietvertrages waren in jeder Hinsicht professionell. Alles entsprach den guten Erfahrungen, die wir mit Budget in Südafrika und der Türkei bereits gemacht hatten. Unser Nissan Sunny leistete uns in den zwei Wochen gute Dienste. Mit ihm haben wir problemlos fünf der sieben arabischen Emirate bereist.

Autofahren in den Emiraten ist völlig problemlos. Angenehm sind die Spritpreise von 30 Cent an den durchweg Servicetankstellen. Der Verkehr in den Städten ist allerdings teilweise recht hektisch. Davon sollte man sich allerdings nicht anstecken lassen. Es empfiehlt sich, die Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten. Das Netz der stationären Radarkontrollen ist vergleichsweise sehr dicht. Allerdings scheinen die Verkehrsregeln für die einheimischen Emiratis nicht uneingeschränkt zu gelten, die zeitweise mit ihren PS-starken Boliden mit Höchstgeschwindigkeit über die Pisten rasten. Hier heißt es cool bleiben.

Das als grün gepriesene Ras  Al Khaimah hat uns ein wenig enttäuscht. Abgesehen von einigen Oasen ist die Landschaft ausgetrocknet und über weite Strecken öde. Vereinzelte Akaziensträucher vermögen jedenfalls nicht den Eindruck des Gartens der Emirate zu vermitteln. Auch in der Stadt selbst ist Grün eher selten, ganz anders als beispielsweise in Sharja. Dort begrüßen breite, satt grüne Palmenalleen den Besucher bereits bei der Einfahrt in die Stadt.

Unser Hotel, das Cove Rotana Resort in Ras Al Khaimah hat uns begeistert. Die weitläufige, überwiegend zweigeschossig gebaute Anlage im nubischen Stil vermittelt einem den Eindruck, als würde man in der Tat ein kleines Dorf bewohnen. Das Personal war durchweg freundlich und zuvorkommend. das Personal kommt, wie überhaupt die  ganz überwiegend im Dienstleistungssektor arbeitende Bevölkerung aus Pakistan, Indien oder Sri Lanka. Daneben betreuen gut ausgebildete weibliche Angestellte aus den ehemaligen Sowjetrepubliken (Usbekistan und Kirgisistan) die internationalen Gäste.


Bildergalerie Ras al Khaimah 20011

Bildergalerie Ras al Khaimah 2013

Reisebericht Ras al Khaimah 2013