Kenia

 

mombasa.jpg (9079 Byte) mombasa2.jpg (11930 Byte)
Mombasa Mombasa Altstadt
ambsskenya.jpg (3336 Byte) tsavo.6.jpg (6123 Byte)
Tsavo Nationalpark Elefantenherde
kenyaleopard.jpg (4363 Byte)
Alle Schönheit dieser Welt

Gebucht hatten wir eine Glücksreise, d. h. nur das Land und die Hotelkategorie und wir hatten großes Glück. Südlich von Mombasa wurden wir im Safari Beach Hotel in Rundbungalows untergebracht und starteten von hier unsere teils abenteuerlichen Erkundungstouren in Schwarzafrika.

Besonders beeindruckend war eine drei Tage Jeep Safari durch den Tsavo Nationalpark. Nein, man muss einmal eine Nacht unter wilden Tieren in der Steppe verbracht haben. Welch eine Geräuschkulisse !

Wir hatten einen hervorragenden Tourguide, der an den Spuren im Sand, an bestimmten kreisenden Vogelarten, an Dungresten erkannte, wann welche Tiere in welche Richtung gezogen sind und wir haben sie dank seiner Hilfe alle gefunden und aus nächster Nähe bestaunen können. Die Tsavo Elefanten, gewiss nicht klein, hätten mein ungeübtes Stadtauge nie entdeckt, da sie sich völlig mit dem roten Staub des Tsavo Beckens eingepudert haben. Auch die riesigen Giraffen, die sich unter die Bäume gezogen hatten hätte ich im Spiel von Licht und Schatten nicht erkannt.

Doch das scharfe Auge unseres Guide hat uns auf die Sprünge geholfen. Höhepunkt war der hautnahe Besuch bei einer in freier Wildbahn lagernden Löwenfamilie. Nachts konnte man sie alle hören, sie tagsüber zu sehen bedarf großer Übung und Erfahrung.

Auch unser Besuch in Mombasa, wo wir auf den Spuren der Portugiesen gewandelt sind, sowie denen der hinduistischen Einwanderer aus Indien in ihrem Tempel unsere Aufwartung gemacht haben, war in höchstem Maße interessant. Nicht zu vergessen die Fahrt auf einer Dau, weit  hinaus auf den indischen Ozean, ein unvergessliches Erlebnis.

Toperlebnis war auch eine Dschungelsafari in ein kleines Dorf, wo uns der Bürgermeister mit den örtlichen Gepflogenheiten des Hausbaus, der Kokosernte etc. vertraut machte. Wir haben sehr viel gesehen und kennen gelernt.

Einfach eine wunderbare Reise ins Herz Afrikas.

Ein besonders Bonbon bot uns auf dem Rückflug war der Kilimandscharo, auch hier lässt Hemmingway grüßen. Er hatte an diesem Morgen nicht wie sonst seine weiße Wolkenkappe auf, sondern ließ in der Morgensonne seinen Schneegipfel - am Äquator !!! - erstrahlen. Unser LTU Pilot bedankte sich mit einer Ehrenrunde um den Gipfel, bevor wir in Tansania zum Tanken eine saubere Zwischenlandung hinlegten.

Dann ging es auf einer eindrucksvollen Route weiter nach Norden. Irgendwann immer am Nil entlang, der sich tausende Kilometer wie ein schmales grünes Band durch die rechts und links endlos erscheinende Wüste hindurch zog. Irgendwann überflogen wir Kairo und konnten tatsächlich aus dca. 10.00 m Höhe die Pyramiden von Gizeh erkennen. Ein letztes Highlight auf dieser wunderschönen und hochinteressanten Reise, auf der wir sehr viel gesehen und erlebt haben.

 

Reisen